Arbeitsplatz To-Go

 

Einmal einen Arbeitsplatz to go, bitte!

 

Das Arbeitsleben als digitaler Nomade unterscheidet sich vor allem durch einen ständig wechselnden Platz an dem der Computer aufgeklappt wird. Es kann das Kaffee mit den gemütlichen Sofas sein, das eigene Auto oder vielleicht sogar der Waschsalon. Solange es eine Steckdose und Internet gibt, kann der Arbeitsplatz to go wirklich überall sein…

 

Was eine Freiheit, wenn man selbst entscheiden kann, wo der Arbeitsplatz aufgeschlagen wird. Einfach lässig den Laptop dort aufklappen wo man möchte, und schon geht der Arbeitstag los.

Das sind zumindest die ersten Gedanken die man hat, wenn man an digitales Nomadentun denkt. Dabei ist das Ganze gar nicht so einfach wie man denkt und wie es einem Instagram-Fotos vermitteln wollen.

Hashtag „remote work“ ist gleichzeitig auch Hashtag „Selbstdisziplin“ und es bedarf einer ordentlichen Portion Organisationstalent, damit das mit der Arbeit auch wirklich klappt. Wir haben ein paar Tipps zusammengetragen, die helfen überall effektiv zu arbeiten!

 

Die Arbeitsplatz to go Anleitung

 

  • Entwickle den suchenden Steckdosen-Blick

 

Die Grundessenz die du für deinen Arbeitsplatz benötigst, ist Strom! Vorausgesetzt natürlich dein Laptop ist dein Arbeitsmedium, wovon wir einfach mal ausgehen. Ohne Strom geht nichts, daher schaue immer, dass eine Steckdose in Reichweite ist. Für das Auto bedeutet das, eine Zweitbatterie mit Spannungswandler und im besten Fall sogar ein Solarmodul. Und für das Kaffee/Restaurant eine Steckdose in Stuhlnähe, was nicht immer selbstverständlich ist.

Der erste Blick sollte immer nach einer Steckdose Ausschau halten, denn auch das bequemste Sofa bringt einen mit einem leeren Laptop Akku nicht weiter.

 

Tipp: Immer eine Mehrfachsteckdose mit rumschleppen. Dann kann sich keiner beschweren, dass du stundenlang die Steckdose in Beschlag nimmst und du kannst gleichzeitig andere Elektrogeräte aufladen.

 

  • Internet ist nicht Internet

 

Internet gibt es heutzutage ja wirklich überall. Das ist korrekt. Aber das Internet sollte auch schnell sein, damit du deine Arbeitszeit nicht damit verplempern musst, auf das Laden von Dateien oder Senden von Mails zu warten. Daher: Besorge dir einen Hotspot! Das ist ein kleines Gerät, in welches du SIM-Karten aller Herren Länder einlegen kannst und schnelles Internet ohne Ende hast.

Tipp: Einen Hotspot gibt es bei Amazon schon für rund 50€ und die Internet-SIM-Karten kosten auch nicht die Welt.

So funktioniert Internet für digitale Nomaden heute!

 

  • Must do: Bürozeiten festlegen

 

Damit du dich als dein eigener Chef nicht im Tag verlierst und Dinge aufschiebst: Lege dir Bürozeiten fest! Klingt vielleicht spießig und nach genau dem Alltagstrott, aus dem du fliehen willst, aber du kannst ja trotzdem flexibel ohne Ende sein. Überlege dir am Abend vorher, wann du am nächsten Tag deinen Arbeitstag starten willst. Und überleg dir auch, was du machen willst und wie lange.

 

Struktur und Organisation sind vor allem für Freiberufler besonders wichtig. Schließlich gibt es niemanden, der dir die Leviten ließt.

 

  • Das Arbeitsmodus-Signal

 

Sobald man nicht in einem Büro sitzt, denkt das soziale Umfeld man hätte Freizeit. Das macht das effektive Arbeiten nicht leichter, denn man wird gerne und schnell abgelenkt. In einem Kaffee kommt man prompt mit dem Sofanachbarn ins Gespräch, im Van wird an die Tür geklopft und im Waschsalon wird man danach gefragt, ob die Maschine schon Waschpulver beinhaltet oder man selbst noch welches reinkippen soll.

Das sind grundsätzlich alles Situationen, in denen man neue Freundschaften schließen oder einfach nur nett plaudern könnte. Da man sich allerdings „auf der Arbeit“ befindet, sollte man sich auch so wie „auf der Arbeit“ verhalten.

Daher unser Tipp: Setze Arbeits-Signale, die deinem Umfeld klar machen, dass du gerade im Workflow bist und dort auch bleiben willst. Diese Signale können Oropax, Kopfhörer, eine geschlossene Bullitür oder ein angestrengter Blick sein. Versuche dich irgendwie von deiner Außenwelt abzuschotten, dann klappt es auch mit der Konzentration.

 

  • Aktiviere deinen inneren Chef

 

Das Gute am freiberuflichen Nomadentun: Du kannst selbst entscheiden wann du arbeitest, wo du arbeitest und ob du dabei in Jogginghose oder in Jeans bist.

Verliere dennoch nicht deine Selbstdisziplin, deinen Ehrgeiz und dein Engagement. Damit das nicht passiert: Aktiviere deinen „inneren Chef“ und verhalte dich einfach so, wie du es in einem normalen Büro auch tun würdest.

 

 

  • Dein kleiner Arbeitsplatz in einem Rucksack

 

Damit dein Arbeitsplatz auch wie einer aussieht und sich wie einer anfühlt: Packe dir eine Tasche, einen Rucksack oder eine Kiste, in der du immer alles griffbereit hast, was du zum Arbeiten brauchst. Stifte, Mousepad, externe Tastatur oder deine Lieblingstasse- erlaubt ist alles, was für dich den Arbeitsplatz ausmacht!

 

  • Die Welt ist dein Büro

 

Zur guter Letzt in der Arbeitsplatz to go Anleitung: Erinnere dich immer daran, welche Freiheit dir das Leben als digitaler Nomade schenkt und sei glücklich darüber! Dann kommt das effektive Arbeiten schon fast von alleine…

 

Welches ist denn dein liebster Platz um zu Arbeiten?

Teile gerne deine Erfahrungen, im Kommentarfeld ist genügend Platz.

 

Hakuna Matata

Dein Safari-Junge

Pascal

Text verfasst von Katharina Körfgen 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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